Focusrite Scarlett 2i2 (4th Gen): Was 3 Testberichte sagen

Foto: Jeremy Enns via Pexels

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine mithilfe von KI erstellte Zusammenfassung mehrerer unabhängiger Testberichte, kein eigener Praxistest. Alle Quellen sind unten verlinkt.

Stand der Recherche: Oktober 2026

Inhaltsverzeichnis

Das Focusrite Scarlett 2i2 (4th Gen) überzeugt im Test vor allem durch rauscharme Preamps mit bis zu 69 dB Gain und eine Auto-Gain-Funktion, die Einsteigern das Einpegeln abnimmt. Weil gleich drei unabhängige Redaktionen das kompakte Audio-Interface unter die Lupe genommen haben, lässt sich sein Nutzen für Podcast, Streaming und Heimstudio gut einordnen. Dabei zeigen die Tests ein klares Bild: Wer ein zuverlässiges Einstiegsinterface ohne Schnickschnack sucht, findet hier eines der ausgereiftesten Modelle seiner Preisklasse.

8.5Expert Score
Focusrite Scarlett 2i2 (4th Gen)

Solides Allround-Interface mit starken Preamps, einfacher Bedienung und fairem Preis – ohne MIDI-I/O und ohne regelbares Monitoring-Mischverhältnis.

Klang
9
Verarbeitung
8
Bedienung
7
Preis/Leistung
8

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PROS:
  • Preamps mit bis zu 69 dB Gain und Auto-Gain für saubere Pegel auch mit leisen Mikrofonen
  • Clip Safe verhindert digitales Clipping automatisch, noch bevor es passiert
  • Wandler aus der RedNet-Serie liefern laut MusicTech bis zu 120 dB Dynamikumfang
  • Robustes Gehäuse, einfache Bedienung ohne Einarbeitungszeit
  • Bus-Power über USB-C, daher kein separates Netzteil nötig

CONS:
  • Direct-Monitoring lässt sich laut Bonedo nur mono/stereo oder ein/aus schalten, nicht in der Mischung regeln
  • Kein MIDI-I/O vorhanden
  • Focusrite Control 2 bietet keinen echten Monitor-Mixer für mehrere Quellen
  • Mit rund 190 bis 210 Euro liegt es über reinen Einstiegsmodellen ohne Studio-Bundle

Für wen lohnt sich das Focusrite Scarlett 2i2 (4th Gen)?

Wer gerade mit Podcast oder Streaming beginnt, bekommt im Scarlett 2i2 ein Interface, das sich laut MusicTech auf Anhieb bedienen lässt und trotzdem genug technische Reserven bietet. Die Redaktion ordnet es als Mittelweg zwischen dem abgespeckten Scarlett Solo und dem größeren Scarlett 4i4 ein, wodurch es für ein Mikrofon plus Instrument genau richtig dimensioniert ist. Da Auto-Gain und Clip Safe die Pegelkontrolle weitgehend automatisieren, eignet sich das Gerät außerdem für alle, die noch keine Erfahrung mit Preamps und dB-Werten haben. Wer dagegen ein eigenes USB-Mikrofon bereits besitzt und nur per Plug-and-Play aufnehmen will, benötigt kein zusätzliches Interface. Für Musikerinnen und Musiker, die mehrere Mikrofone gleichzeitig abnehmen oder MIDI-Keyboards einbinden möchten, reicht das 2i2 dagegen nicht aus, weil ihm sowohl zwei weitere Eingänge als auch ein MIDI-Port fehlen. In diesem Fall lohnt eher ein Blick auf das größere 4i4 oder ein Interface mit mehr Anschlüssen.

Das Scarlett 2i2 im Test: Klang, Bedienung und Verarbeitung

Klang und Preamps

Bonedo vergibt in seinem Test vom 31. August 2023 die Note 4,5 von 5 und hebt vor allem die Preamps hervor: „Mit 69 dB max. Gain haut das Focusrite Scarlett 2i2 ordentlich auf den Features-Tisch“, schreibt die Redaktion. MusicTech bestätigt diesen Eindruck in der eigenen Ausgabe vom 15. September 2023 mit 8 von 10 Punkten und beschreibt die Preamps als „clean, accurate“, während die von RedNet-Wandlern abgeleitete Technik einen Dynamikumfang von 120 dB ermöglicht. Sound on Sound ordnet den neuen, digital gesteuerten Preamp im Test vom Oktober 2023 als klaren Fortschritt gegenüber der Vorgängergeneration ein, auch wenn die Redaktion auf eine eigene Gesamtnote verzichtet. Besonders gelobt wird dort die Clip-Safe-Funktion, die Autor Sam Inglis als „a simple idea“ bezeichnet, die zuverlässiger arbeite als klassische Soft-Limiter.

Verarbeitung und Anschlüsse

Bonedo lobt zusätzlich die „gute Verarbeitung“ des Metallgehäuses, bemängelt aber, dass sich das Mischverhältnis beim Direct-Monitoring nicht regeln lässt, sondern nur zwischen Mono, Stereo und Aus wählbar ist. MusicTech kommt an diesem Punkt zum gleichen Schluss und nennt das eingeschränkte Input-Monitoring als größten Kritikpunkt, da Focusrite Control 2 keinen echten Monitor-Mixer besitzt. Weil beide Quellen unabhängig voneinander zu diesem Ergebnis kommen, lässt sich die fehlende Monitoring-Flexibilität als durchgängige Schwäche der 4th-Gen-Serie werten. Immerhin verzichtet Focusrite laut Bonedo auf einen zusätzlichen Netzteilanschluss, sodass das Interface vollständig über USB-C mit Strom versorgt wird.

Bedienung im Alltag

Im Alltag punktet das Focusrite Scarlett 2i2 laut allen drei Quellen durch seine einfache Bedienung. Bonedo bringt es auf den Punkt: „Das perfekte Einsteiger-Interface wie ich finde, machste absolut nix mit verkehrt!“ MusicTech nennt es „excellent value for money“ und ordnet es trotz der Monitoring-Einschränkung als klare Empfehlung für kleine Setups ein. Sofern Sie ausschließlich mit einem Mikrofon und gegebenenfalls einer Gitarre arbeiten, dürfte die fehlende Mischregelung beim Monitoring kaum auffallen, da Sie ohnehin selten zwischen mehreren Quellen gleichzeitig abmischen müssen.

Für wen lohnt sich was?

Für Podcast- und Streaming-Einsteiger, die ein einzelnes XLR-Mikrofon anschließen möchten, bietet das Focusrite Scarlett 2i2 nach Einschätzung aller drei Quellen das passende Verhältnis aus Preamp-Qualität und Bedienkomfort. Musikerinnen und Musiker, die zusätzlich ein Instrument über den zweiten Combo-Eingang abnehmen, profitieren ebenfalls vom hohen Gain und der Clip-Safe-Automatik. Wer dagegen mehrere Mikrofone, ein externes Mischpult oder MIDI-Geräte einbinden will, stößt wegen der nur zwei Eingänge und des fehlenden MIDI-Ports an Grenzen und sollte ein größeres Modell wie das Scarlett 4i4 in Betracht ziehen. Für reine Musikwiedergabe oder den Anschluss an Studiomonitore ohne eigene Aufnahme lohnt sich ein eigenständiges Interface dagegen nur, falls Sie ohnehin regelmäßig aufnehmen.

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Testnoten im Überblick

Quelle Original-Note Normalisiert (1–5)
Bonedo (31.08.2023) 4,5 von 5 4,5
MusicTech (15.09.2023) 8 von 10 4,0
Sound on Sound (Oktober 2023) ohne Note ohne Note

Worauf Sie beim Kauf eines Audio-Interfaces achten sollten

Unabhängig davon, für welches Modell Sie sich entscheiden, helfen Ihnen einige Kriterien bei der Einordnung:

  • Gain-Reserve der Preamps: Dynamische Mikrofone wie das Shure SM7B benötigen viel Verstärkung, weshalb ein hoher maximaler Gain-Wert wichtig ist.
  • Anzahl der Eingänge: Zwei Eingänge reichen für ein Mikrofon plus Instrument, während Bands oder Podcasts mit mehreren Gästen mehr Kanäle benötigen.
  • Direct-Monitoring: Prüfen Sie, ob sich das Mischverhältnis zwischen Eingangssignal und Computerton regeln lässt, falls Sie beim Streaming mehrere Quellen abmischen.
  • Bus-Power: Ein Interface ohne eigenes Netzteil lässt sich auch mobil an Laptop oder Tablet betreiben.
  • Treiber und Software: Eine stabile Systemsteuerung erleichtert vor allem unter Windows den Alltag, da Audio-Interfaces hier anfälliger für Latenzprobleme sind als unter macOS.

Häufige Fragen

Benötigen Sie für ein USB-Mikrofon trotzdem ein Audio-Interface?

Nein, sofern Ihr Mikrofon einen USB-Anschluss besitzt, verzichten Sie auf ein zusätzliches Interface. Ein XLR-Mikrofon wie die meisten Studiomikrofone benötigt dagegen ein Interface, da es sich nicht direkt an den Computer anschließen lässt.

Reicht das Focusrite Scarlett 2i2 für zwei Mikrofone gleichzeitig?

Ja, da es über zwei Combo-Eingänge mit XLR- und Klinkenanschluss verfügt, lassen sich zwei Mikrofone oder ein Mikrofon und ein Instrument gleichzeitig anschließen. Für mehr als zwei Quellen reicht es jedoch nicht aus, weil ihm dafür schlicht die Eingänge fehlen.

Lohnt sich das Studio-Bundle gegenüber dem reinen Interface?

Das Studio-Bundle enthält laut MusicTech zusätzlich ein Kondensatormikrofon, Kopfhörer und einen Mikrofonständer, wodurch es sich vor allem für Einsteiger ohne vorhandenes Zubehör eignet. Besitzen Sie bereits ein passendes Mikrofon, sparen Sie mit dem reinen Interface Geld.

Funktioniert das Scarlett 2i2 (4th Gen) auch mit iPad oder iPhone?

Ja, da das Interface klassenkonform arbeitet, lässt es sich laut Herstellerangabe auch mit iPads und iPhones nutzen, sofern das passende Verbindungskabel vorhanden ist.

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Wie die Testnote zustande kommt

Für diesen Beitrag wurden drei unabhängige, redaktionelle Testberichte ausgewertet, die jeweils ein erkennbares Veröffentlichungsdatum tragen. Bonedo und MusicTech vergeben eigene Gesamtnoten, die auf eine einheitliche Skala von 1 bis 5 umgerechnet wurden: Die 4,5 von 5 bei Bonedo blieb unverändert, während die 8 von 10 bei MusicTech durch Division durch zwei auf 4,0 normalisiert wurde. Sound on Sound verzichtet auf eine Gesamtnote und fließt deshalb als „ohne Note“ in die Tabelle ein, ohne den Durchschnitt zu beeinflussen. Aus den beiden benoteten Quellen ergibt sich ein Durchschnitt von 4,25, gerundet 4,3 von 5. Herstellerseiten, Händlerseiten und reine Produktbeschreibungen wurden bei der Auswahl bewusst ausgeschlossen, da sie keine unabhängige Bewertung liefern.

Quellen

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